Pilgerweg nach Assisi

  Stadt des Pilgerweg

”Vade Francisco et repara domum meam”

Link: Vita e opera di Francesco

Eremo della verna

Hier ist die Kirche S. Maria degli Angeli zu besichtigen, die erste Kirche, die auf La Verna erbaut wurde, zurückzuführen auf 1216-17, die mehrfarbige Tonfiguren von  Andrea della Robbia enthält; die Basilika von Santa Maria Assunta, zwischen 1348 und 1509 erbaut, in deren Inneren sich weitere robbianische Tonfiguren befinden und eine riesengroße Orgel aus dem 16. Jh. aus seltener Qualität, in der jeden Sommer international berühmte Musiker auftreten, die aus aller Welt anlässlich des Internationalen Festivals von Orgelmusik kommen; die Kapelle von Santa Maria Maddalena, die Ende des XV. Jh die Fürstin Caterina Tarlati von Pietramala erbauen ließ, wo man, auf dem Altar, den Stein (Felsen) aufbewahrt, auf dem Christus saß, als er S. Francesco erschien; der Sasso Spicco (spitzer Stein), eine riesige Fels, in der der Heilige im Gebet verweilte; das “Bett von S. Francesco”; der Flur der Stigmata, im Jahr 1578 erbaut und im 20. Jh vom Maler Baccio Maria Bacci mit Fresken bemalt wurde; die Kapelle der Stigmata, zurückzuführen auf das XIV. Jh., der heiligste Ort des Berges; die Grotte von San’Antonio in unmittelbarer Nähe der Kapelle, in der Francesco “von Christus das letzte Siegel“ erhielt, der „Quadrante“, der zentrale Platz des Heiligtums, von wo aus man ein umwerfendes Panorama genießen kann. Im Inneren des Komplexes gibt es viele andere Kapellen, Kreuzgänge und Oratorien, sowie das sehr umfangreiche Kloster, in dem die Franziskaner leben.

Außergewöhnlich suggestiv ist der enorme Wald, der sich über den Monte Penna erstreckt, mit kleine Kapellen u.a. die sog. „del Faggio“, die auf dem Ort erbaut wurde, an dem Christus dem Seligen Giovanni von La Verna erschienen ist. Beeindruckend sind auch die Kluft und der Fels “Bruder Wolf”, wo, der Legende entsprechend, der räuberische Wolf, bevor von Francesco bekehrt wurde, seine Gefangenen hielt. Der An- und Abstieg des Monate Penna (m. 1283), auf dessen Gipfel, in der Nähe einer im Jahr 1580 erbauten Kapelle man einen unvergleichlichen Blick genießen kann, die bis in die Romagna, die Marken, den Modeneser Appenin und, angeblich bin zum Gran Sasso d’Italia schweift.

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